Die TTV DJK im Jahre 1977
Regeln
Ein Tischtennissatz geht bis 11 Punkte. Jeder Spieler hat zwei Aufschläge, danach wechselt das Aufschlagrecht.
Ausnahme: Beim Spielstand von 10:10 wird so lange weitergespielt, bis ein Spieler mit zwei Punkten in Führung liegt
(Verlängerung).
In der Verlängerung wechselt nach jedem Punkt das Aufschlagrecht. Folgende Situationen werden als Punkte gewertet:
Dem Gegner gelingt es nicht, den Ball auf die gegnerische Tischhälfte zu schlagen (das heisst, er schlägt den Ball ins
Netz, ins Aus oder trifft den Ball überhaupt nicht).
Der Gegner berührt den Ball zweimal mit dem Schläger.
Der Ball springt auf der Tischhälfte des Gegners zweimal auf.
Der Gegner schlägt den Ball aus der Luft, also bevor der Ball die Tischhälfte berührt hat.
Beim Aufschlag muss folgendes beachtet werden:
Der Ball darf erst dann die gegnerische Tischhälfte berühren, nachdem er vorher auf die eigene Tischhälfte gespielt
wurde.
Der Ball muss aus der offenen Hand mindestens 16 cm hochgeworfen werden.
Er darf dabei nicht mehr mit einem Körperteil oder einem Kleidungsstück verdeckt werden.
Wenn der Ball das Netz berührt, aber noch korrekt in der gegnerischen Spielhälfte aufspringt, wird der Aufschlag
wiederholt.
Ein Tischtennisspiel kann über drei oder vier Gewinnsätze gehen.
Eine ausführliche Zusammenfassung aller genauen Regelungen und Bestimmungen findet sich unter anderem auf der
Website des Deutschen Tischtennisverbandes (DTTV).
Vorschriftsmäßiger Aufschlag
Zu Beginn des Aufschlags liegt der Ball auf dem flachen, geöffneten Handteller der freien Hand.
Der Aufschläger wirft dann den Ball, ohne ihm dabei einen Effet zu versetzen, nahezu senkrech hoch, so dass er nach
Verlassen des Handtellers der freien Hand mindestens 16 cm aufsteigt und herabfällt, ohne etwas zu berühren, bevor er
geschlagen wird.
Wenn der Ball herabfällt, muss der Aufschläger ihn so schlagen, dass er zunächst sein eigenes Spielfeld berührt und dann
über die Netzgarnitur oder um sie herum direkt in das Spielfeld des Rückschlägers springt oder es berührt. Im Doppel
muss der Ball zuerst die rechte Spielfeldhälfte des Aufschlägers und dann die des Rückschlägers berühren.
Der Ball muss sich von dem Zeitpunkt, in dem er die freie Hand des Aufschlägers verlässt, bis er geschlagen wird,
oberhalb der Ebene der Spielfläche und hinter der Grundlinie des Aufschlägers befinden und darf nicht durch Körperteile
oder Bekleidung vom Aufschläger oder Doppelpartner für den Rückschläger verdeckt werden.
(Zweck dieser Regel ist es, den Ball zu jeder Zeit des Aufschlages für den Gegner sichtbar zu lassen. Es darf vom
aufschlagenden Spieler oder Doppelpartner nichts unternommen werden, das den Rückschläger daran hindert, den Ball
von dem Zeitpunkt, an dem er die Hand verlässt bis zu dem Zeitpunkt an dem er die Seite des Schlägers sieht, mit der
der Ball geschlagen wird, zu sehen.)
Es liegt in der Verantwortlichkeit des Spielers, so aufzuschlagen, dass der Schiedsrichter oder Hilfsschiedsrichter sehen
kann, ob der Aufschlag in allen Punkten der Aufschlagregel entspricht.
Gibt es keinen Hilfsschiedsrichter und hat der Schiedsrichter Zweifel an der Zulässigkeit des Aufschlages, kann er beim
ersten Vorkommnis dieser Art den Aufschläger verwarnen, ohne dies als Fehler zu werten.
Wenn später im selben Spiel aus dem gleichen oder irgendeinem anderen Grund erneut Zweifel an der Zulässigkeit des
Aufschlages dieses Spielers oder seines Doppelpartners bestehen, erhält der Rückschläger den Punkt.
Verstößt der Aufschläger jedoch eindeutig gegen die Bestimmungen über einen vorschriftsmäßigen Aufschlag, so wird
nicht verwarnt, sondern der Rückschläger erhält den Punkt.
In Ausnahmefällen kann der Schiedsrichter die Bestimmungen der Aufschlagregel lockern, wenn er überzeugt ist, dass
ein Spieler sie wegen einer Körperbehinderung nicht einhalten kann.
Spielbedingungen
Die Maße für den Spielraum pro Tisch betragen
14 m Länge 14 m Länge
7 m Breite mindestens aber 7 m Breite
5 m Höhe. 5 m Höhe
Der Spielraum (die Box) muss von einer etwa 75 cm hohen Umrandung umgeben sein, die ihn von den benachbarten
Boxen und den Zuschauern abgrenzt. Alle Umrandungsteile müssen die selbe dunkle Hintergrundfarben haben.
Bei Welt- und Olympischen Titelwettbewerben muss die Beleuchtungsstärke, gemessen in Höhe der Spielfläche, über der
gesamten Spielfläche mindestens 1.000 Lux und im restlichen Spielraum (der Box) mindestens 500 Lux betragen. Bei
anderen Veranstaltungen muss die Beleuchtungsstärke mindestens 600 bzw. 400 Lux betragen.
Stehen in einer Halle mehrere Tische, muss die Beleuchtungsstärke für alle gleich sein. Die Hintergrundbeleuchtung in
der Halle darf nicht stärker sein als die schwächste Beleuchtungsstärke in den Spielfeldern (den Boxen).
Kein Beleuchtungskörper darf niedriger als 5 m über dem Fußboden angebracht sein.
Der Hintergrund muss im Allgemeinen dunkel sein. Im Hintergrund sind helle Beleuchtung und durch nicht abgedunkelte
Fenster oder andere Öffnungen hereinfallendes Tageslicht unzulässig.
Der Fußboden darf weder hellfarbig noch glänzend-reflektierend oder glatt sein, und seine Oberfläche darf nicht aus
Ziegelstein, Keramik, Beton oder Stein bestehen; bei Welt- und Olympischen Titelwettbewerben muss der Fußboden aus
Holz oder aus rollbarem Kunststoff bestehen, dessen Marke und Typ von der ITTF genehmigt wurden.
Disziplin
Beratung
In einem Mannschaftswettbewerb darf sich jeder Spieler von jeder beliebigen Person beraten lassen.
Im Spiel eines Individualwettbewerbs darf sich ein Spieler oder Paar jedoch nur von einer einzigen, dem Schiedsrichter
vor dem Spiel benannten Person beraten lassen. Gehören die Spieler eines Doppels verschiedenen Verbänden an, kann
jedoch jeder von ihnen einen Berater benennen. Falls ein nicht dazu berechtigter berät, zeigt ihm der Schiedsrichter eine
rote Karte und verweist ihn vom Spielraum (der Box).
Die Spieler dürfen sich nur während der Pausen zwischen den Sätzen oder während anderer erlaubter
Spielunterbrechungen beraten lassen, jedoch nicht zwischen dem Ende der Einspielzeit und dem Beginn des Spiels. Falls
ein Berechtigter zu anderen Zeiten berät, zeigt ihm der Schiedsrichter eine gelbe Karte, um ihn zu warnen, dass ein
weiterer solcher Verstoß seine Entfernung vom Spielraum (der Box) zur Folge hat.
Wenn nach einer Warnung in selben Mannschaftskampf oder im selben Spiel eines Individualwettbewerbs jemand
unzulässigerweise berät, zeigt ihm der Schiedsrichter eine rote Karte und verweist ihn vom Spielraum (der Box), und
zwar unabhängig davon, ob es sich bei ihm um den zuvor Verwarnten handelt oder nicht.
In einem Mannschaftskampf darf der fortgeschickte Berater nur dann vor Ende dieses Mannschaftskampfes
zurückkommen, wenn er selbst spielen muss; in einem Individualwettbewerb darf er vor Ende des betreffenden Spiels
nicht zurückkommen.
Weigert sich der fortgeschickte Berater, der Aufforderung nachzukommen oder kommt er vor Ende des Spiels zurück, so
unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und berichtet unverzüglich dem Oberschiedsrichter darüber
Diese Bestimmungen beziehen sich lediglich auf Ratschläge zum Spiel. Sie sollen einen Spieler bzw. Kapitän nicht daran
hindern, einen berechtigten Protest einzulegen; ebenso wenig soll dadurch die Beratung zwischen einem Spieler und dem
Vertreter seines Nationalverbandes oder einem Dolmetscher verhindert werden, die der Erklärung einer Entscheidung
dienen soll.
Fehlverhalten
Spieler und Betreuer sollen alle Unsitten und Verhaltensformen unterlassen, die den Gegner in unfairer Weise
beeinflussen, die Zuschauer beleidigen oder den Tischtennissport in Misskredit bringen könnten. Dazu gehören u.a. den
Ball absichtlich zerbrechen oder über die Umrandung hinweg schlagen, gegen Tisch oder Umrandung treten sowie
ausfallende Ausdrucksweise, Schlägerwechsel ohne Ankündigung und grob unhöfliches Verhalten gegenüber
Schiedsrichtern oder Hilfsschiedsrichtern.
Falls ein Spieler oder Betreuer zu irgendeiner Zeit einen schwerwiegenden Verstoß begeht, unterbricht der Schiedsrichter
das Spiel und unterrichtet unverzüglich den Oberschiedsrichter. Bei anderen Verstößen kann der Schiedsrichter beim
1.Mal die gelbe Karte zeigen und den betreffenden Spieler warnen, dass jeder folgende Verstoß Bestrafungen nach sich
ziehen könne.
Begeht ein Spieler, der verwarnt wurde, im selben Einzel- oder Doppelspiel oder im selben Mannschaftskampf einen
zweiten Verstoß, spricht der Schiedsrichter seinem Gegner einen Punkt und bei weiteren Verstoß zwei Punkte zu. Dabei
zeigt er jedes Mal eine gelbe und eine rote Karte zusammen. (Ausnahme: 5.2.2 und 5.2.5)
Setzt ein Spieler, gegen den bereits drei Strafpunkte verhängt wurden, sein Fehlverhalten fort, unterbricht der
Schiedsrichter das Spiel und berichtet unverzüglich dem Oberschiedsrichter.
Während eines Einzel- oder Doppelspiels darf ein Schläger nur dann gewechselt werden, wenn er zufällig so stark
beschädigt wird, dass er nicht mehr benutzt werden kann. Wechselt ein Spieler dennoch seinen Schläger in einem
solchen Spiel, ohne darauf hinzuweisen, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und verständigt den Oberschiedsrichter.
Die gegen einen der beiden Spieler eines Doppels verhängte Verwarnung oder Strafe gilt für das Paar, jedoch nicht für
den „unschuldigen“ Spieler in einem folgenden Einzel im selben Mannschaftskampf; zu Beginn eines Doppels wird die
jeweils höhere Verwarnung oder Strafe zugrunde gelegt, die gegen einen der beiden Spieler ausgesprochen wurde.
Willkommen beim
Willkommen beim